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Beiträge von Mira Salska-Bünsch

14. Februar 2012 - 9:51 - 29. Februar 2012 - 9:51

copyright © Concorde Filmverleigh Gmbh

Mira Salska-Bünsch

„Die Eiserne Lady“
Meryl Streep nicht nur spielt die Rolle der Margaret Thatcher, sie identifiziert sich mit ihr. Sie ist Margaret Thatcher und für diese Rolle wurde sie für den Golden Globe nominiert – ihre fünfundzwanzigste Nominierung und sie ist auf der 62 Berlinale mit einem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk geehrt.  Sie stellt die ehemalige Regierungschefin Großbritanniens über einen Zeitraum von vierzig Jahren dar.
Der Film „Die Eiserne Lady“(Regie - Phyllida Law) ist herausragend   komponiert. Szenen aus der Einbildungskraft der alten, demenzkranken Margaret Thatcher mischen sich mit ihren Erinnerungen an ihre ersten Kämpfe im Parlament.  Wir beobachten die Verwandlung ihres Erscheinungsbildes als Premierministerin von frühen Auseinandersetzungen im Parlament bis hin zu einem autokratischen Regierungsstil in der Spätzeit ihrer Regierung.  Auch in ihrem privaten Leben, als Mutter und Frau war sie ungewöhnlich. Die Gründe dafür liegen in ihrer Geschichte, ihrer Erziehung.

12. Januar 2012 - 13:08 - 12. Februar 2012 - 13:08

Copyright © 2011 Concorde Filmverleigh GmbH

„Mein liebster Albtraum“
Dieser Film zeigt eine nachhaltige Komödie von Anne Fontaine über ein Paar, das nicht zusammenpasst. Es scheint, die beiden Persönlichkeiten trennt alles und trotzdem öffnen sie sich einander nach einigen, gemeinsamen Erfahrungen und komischen Situationen.

19. Mai 2011 (All day)

© Kool Filmdistribution
 
Mira Salska- Bünsch

Benda Bilili!

Von den Straßen Kinshasas zum Welterfolg

„Benda Bilili“ ist ein sehr ungewöhnlicher Film – gleichsam eine Lektion fürs Leben. Die Straßenmusiker auf Krücken sind passionierte Gitarristen und Sänger, sie kämpfen leidenschaftlich nicht nur für ihre Musik sondern auch gegen Schicksal und Unglück.

6. Januar 2011 (All day) - 28. Februar 2011 (All day)
HOWL

 © Pandora Film
Mira Salska-Bünsch

Poesie kann gefährlich sein.

Im Jahr 1957 wurde, einer Dichtung, dem „Howl„ – Poem von Allen Ginsberg, in San Francisco der Prozess gemacht. Dem Autor und seinem Werk wurde Obszönität vorgeworfen. Howl (deutsch: das Geheul) ist ein dokumentarischer Spielfilm, der den entscheidenden Moment in der Entstehung der Gegenkultur in USA schildert. Nach den Gerichtsverhandlungen wurden Allan Ginsberg und sein Poem freigesprochen, das Urteil bestätigte das Recht zur freien Meinungsäußerung in der Poesie.  Seitdem wurde dieser Text berühmt als ein Ausdruck der Suche des Individuums nach Identität, Howl wurde zu einem der wichtigsten Werke der Beat Generation (dazu gehören auch z.B. Jack Kerouac, William S. Burroughs). Das Lustvolle und das Schmerzhafte auszuprobieren, aus vorgezeigten Lebensentwürfen auszubrechen, waren ihre Themen.

8. Oktober 2010 - 11:00 - 16. Januar 2011 - 19:00
Marc Chagall Bild

Marc Chagall "Über Witebsk", o.J Bleistift, Tusche, Guache, Aquarell und Graphit auf Karton
51,5 -64,3 Israel Museum, Jerusalem  ©  VG Bild-Kunst, Bonn 2010
 
http://www.buceriuskunstforum.de
bis 16. 01.2011, Bucerius Kunst Forum, täglich 11,00- 19,00 Do. bis 21
 
Marc Chagall - Lebenslinien
...von Mira Salska-Bünsch

„Du bist noch sehr jung, drängst danach, alles zum Ausdruck zu bringen, (…) alles Verehrte und Unsterbliche. Man hat den Eindruck, Du meinst, mit Deiner Kenntnis des Geheiligsten erstaunen zu können“ schrieb seine Verlobte an Marc Chagall. Das war der Anfang der künstlerischen Zusammenarbeit von Marc und Bella. Sie war damals 23 und er 25 Jahre alt, sie wurde später seine Frau und seine Muse, auch Mutter der gemeinsamen Tochter Ida. Liebe als Motiv seiner Kunst, präsent in zahlreichen Bildern, ist der wichtigste Faden im Labyrinth seiner Gemälde, Tuschzeichnungen, und Radierungen in der Ausstellung im Bucerius Kunst Forum in Hamburg.
Die Objekte  stammen aus vielen Sammlungen - Israel Museen in Jerusalem, in Basel, Centre Pompidou, Paris, aus der Tretjakow Galerie in Moskau und deutschen Museen. Die Ausstellung präsentiert den Maler von einer sehr persönlichen Seite.

11. September 2010 - 9:49
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Copyright ©2010 Pandorafilm
 
Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard
 

6. Mai 2010 - 11:22

Copyright©2010 PROKINO Filmvereih

Mira Salska-Bünsch

15. April 2010 (All day)

Copyright © Alle Bilder Eurowide/ PA CO

Film  „Coco Chanel & Igor Stravinsky„ hat  Premiere in Kinos am 15 April 2010.

Beide diese  Persönlichkeiten sind sich zum ersten Mal in Paris während der Uraufführung des „Balletts „Le Sacre Du Printemps„ begegnet. Nach sieben Jahren fängt ihre kurze, leidenschaftliche Liebesgeschichte an. Beide waren exzentrische und außergewöhnliche Künstler, die radikale und neue Ideen in die Musik und die Modeschöpfung gebracht haben. Coco war von den dissonanten Klängen der Musik Stravinskys hingerissen. Er ist eben so revolutionär wie ihre Modekreationen. Igor Stravinsky erlebt durch sie auch einen ungeahnten Kreativitätsschub.

Die Affäre von beiden Künstlern ist  im Film „Coco und Stavinsky„ in visionären und opulenten Bildern dargestellt.  Der Regisseur Jan Kounen präsentiert im Bilderrausch  ein Drama um Kunst und Hingabe, Macht und Eifersucht.

Die Produktion dieses Films wurde von Karl Lagerfeld und Firma Chanel unterstützt, authentische Kollektionen von Chanel und auch ihr rekonstruiertes Haus in der nahe von Paris spielen eine Rolle. Coco Chanel stellt Karl Lagerfelds aktuelle Muse – Anna Mouglalis dar, jede ihrer Bewegungen bezaubert. Der dänische Star Mads Mikkelsen spielt Igor Stravinsky, er zeigt den komplizierten Charakter des legendären Komponisten sehr lebendig. Im Film wird es auch Stravinskys Familie und die Umgebung gezeigt –Sergei Djagilev, der das russische Avantgarde-Ballett gegründet hat, und der Choreograf V.Nijinsky.

Das Drehbuch stammt von dem britischen Autor Chris Greenhalgh.
Als Stravinsky in Paris eintrifft ist die Stadt kulturelles Zentrum der Welt. Weltausstellungen, der Eiffelturm, die Metro, Kinos, Montmartre und Montparnasse. Es herrscht Unruhe und Kreativität, es entwickeln sich Fauvismus, Kubismus, Expressionismus.

Das Leben der Gabrielle (Coco) Chanel wurde bis heute in mehr als vierzig Biografien geschildert. Aber manchmal ist die Realität spannender als die Fiktion. Ihr Leben spiegelt das 20. Jahrhundert wider, in ihren Wünschen, in ihrer Rebellion, ihren Liebesbeziehungen und vor allem in ihrem Stil. Als junge Frau erfährt sie schnell überall Aufmerksamkeit. Einmal sagte sie sehr treffend über sich selbst „Ich will nichts hören über Mode von Chanel. Chanel ist ein Stil. Mode vergeht, Stil bleibt„. Film „Coco und Stravinsky„ präsentiert zwei Menschen, die sind längst Legenden geworden.

Mira Salska-Bünsch

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